8 Dinge, die uns beim Stricken nerven

8 Dinge die uns beim Stricken nerven

Dieser Beitrag hat seinen Ursprung in einem sehr lustigen Sonntag-Mittag, den wir vor kurzem bei Kuchen, kreativem stricken und häkeln und viel, sehr viel Kaffee mit unserer Mama hatten. Wir drei saßen also wie häufig um den Tisch versammelt zusammen, jeder sein aktuelles Strickprojekt in den Händen haltend.

Bei entspanntem Geplauder, machten wir uns gegenseitig übereinander lustig, weil wir ständig heftig an unseren Fäden ziehen mussten, da die Wolle sich nicht ordentlich abrollte (Punkt 3 unserer Liste). Und so fing es an. Wir fanden sofort 7 weitere Dinge, die uns eigentlich bei all der Freude am Stricken auf die Nerven gingen.

Wir sind sicher, es geht der einen oder anderen von euch genau so. Der Beitrag soll mit einem kleinen Augenzwinkern gelesen werden und euch hoffentlich ein wenig unterhalten 😉

Hier unsere Top 8 der nervigsten Dinge beim Stricken:

1. Baumwollgarn teilt sich

Meistens kommt es bei feinem Baumwollgarn vor: der Faden teilt sich ständig, während man mit der Nadel in die Masche sticht. Frei und schnell stricken ist hier nicht möglich, da man sehr behutsam in die Masche stechen muss. Das kostet Zeit und Nerven.

2. Schafwolle verknotet sich

Dieser Fall tritt ausschließlich bei Schafwolle auf: wenn man eine Reihe wieder auftrennen muss kann es passieren, dass die feinen Härchen der Wolle sich bereits mit dem Gestrick verknotet haben. Man kann dann entweder mit roher Gewalt ziehen (so wie ich es mache) oder behutsam mit einer feinen Schere die Härchen wieder lösen (so wie Melanie vorgeht).

3. Wollknäuel rollt nicht selbst ab

Wenn etwas total anstrengend ist, dann wenn das Knäuel nicht allein durch das Stricken abrollt. Man muss ständig am Faden ziehen, was auf Dauer auf die Schultern geht und zudem den Flow stört.

Man hat das Gefühl viel schneller stricken zu können wenn doch nur das blöde Knäuel ordentlich abrollen würde 😉 Abhilfe kann hier eine Garnschale schaffen, wie zum Beispiel dieses schöne Modell vom Onlineshop Hobbii.de: Garnschale

4. Mittendrin geht plötzlich das Ende des Knäuels auf

Komplette Verknotung vorprogrammiert: man strickt heiter vor sich hin, und plötzlich geht das Ende des Knäuels auf. Anfangs versucht man noch es wieder zurück zu fummeln. Das gibt man dann aber doch schnell wieder auf, da sich das Ende immer wieder löst.

Was dann nur noch hilft? Das Knäuel mühsam von hinten abrollen und neu aufwickeln. Yeha da kommt Freude auf,..nicht.

5. Wolle reicht nicht

Dass die Wolle nich ausreicht, erahnt man ja meistens schon recht früh. Frei nach dem Motto Augen zu und durch strickt man stur weiter in der Hoffnung, dass man das Shirt oder den Pullover durch irgendeinen überirdischen Zufall doch noch abschließen kann. Irgendwann fängt man dann an mit sich selbst über die notwendige Länge der Ärmel zu diskutieren. Im Worst Case reicht es dennoch nicht.

Deshalb stricken wir beide am liebsten von Profis zusammengestellte Sets und gehen dabei auf Nummer sicher. Die Sets von beispielsweise we are knitters oder wool and the gang bieten den Komfort, sich darüber keine Gedanken machen zu müssen.

6. Typische Fehler beim Stricken

Wie bei allen Handarbeiten ist es natürlich super nervig, wenn man Fehler macht. Ganz doof ist dann, wenn man den Fehler auch noch zu spät bemerkt, sodass es zu mühselig wäre die Reihen bis zum Fehler wieder aufzutrennen.

Typische Fehler sind beispielsweise:  fallengelassene Maschen, man verzählt sich und das Muster stimmt nicht mehr, man liest die Anleitung nicht komplett oder richtig, man macht vorher keine Maschenprobe, im Wechsel zu eng oder zu locker stricken, versehentlich Löcher im Maschenbild produzieren, zu straff abketten,…

7. Katzen und Wolle

Wir lieben unsere Katzen! Nicht umsonst lebt jeder von uns mit jeweils zwei Miezen zusammen. Aber wenn wir stricken kann es schon mal vorkommen, dass wir ihnen den Hals umdrehen möchten.

Das Attackieren des Fadens oder des Knäuels ist eine Sportart, in der sie sich stetig verbessern. Komplett durchgekaute Fäden kommen auch nicht selten vor. Die langen Haare von Melanies Main Coons lassen sich außerdem hervorragend mit in das Projekt einstricken 😉

8. Fertigstellung

Was wir definitiv am aller wenigsten gerne machen, ist das Zusammennähen der Strickstücke und das anschließende Vernähen der Fäden. Blöderweise ist der Part des Zusammennähens aber super wichtig.

Je nachdem wie ordentlich man hierbei vorgeht, sieht das gesamte Projekt am Schluss auch aus. Wenn man an den Nähten sozusagen Wülste schafft, muss man sich nicht wundern, dass der Pullover nicht richtig sitzt. Also auf die Zähne beißen, noch mal mit besonderer Sorgfalt nähen und anschließend über das tolle neue Teil freuen.

 

Zum Glück können wir aber behaupten, dass uns trotz dieser 8 Dinge das Stricken und Fertigen von super schönen Woll-Kleidungsstücken und Accessoires viel mehr Freude bereitet und das Glücksgefühl definitiv überwiegt!

Vielleicht erkennt sich die eine oder andere von euch in den Punkten wieder. Oder habt ihr noch weitere Dinge die euch total nerven? Dann lasst uns doch ein Kommentar da, wir würden uns darüber sehr freuen ❤️

#lasstunsstrickenMädels!

Ich bin die jüngere von uns wollfieber-Schwestern. Da ich schnell gelangweilt bin, habe ich immer mindestens drei Strickprojekte parallel in Arbeit. Ich stricke am liebsten einfach drauf los, was schon des öfteren in kleinen Katastrophen endete. Da kommt es ganz gut, dass es mir überhaupt nicht schwer fällt, von Anleitungen abzuweichen und kreativ auf meine (selbstgeschaffenen) Probleme zu reagieren 😉

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